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Diese kurzen Geschichten, manchmal fast kleine Kurzgeschichten, habe ich geschrieben, als ich in Taipei an meinem Schreibtische gesessen habe und mir das erlebte niederschreibenswert vorkam (1996 als auch 1999/2000).
Eigentlich sollte man ja vermuten, dass wenn bei 2 Monaten 7 kleine
Kurzgeschichten herausgesprungen sind, bei einem ganzen Jahr gleich ein
kleines Buch erscheinungsreif sei. Doch wie so vielen anderen, die für ein
Jahr ins Ausland gegangen sind, hat auch mich das gleiche Schicksal ereilt:
Wenn auch ein Jahr nach viel klingt, die Zeit war zu knapp, die
Erlebnisse zu viele. Außerdem habe ich auch im Nachhinein in mir einen Veränderungs-
bzw. Anpassungsprozess bemerkt, der mich die "normalen" Abenteuer
und Erlebnisse nicht mehr als solche, sondern vielmehr als die Normalität
hat empfinden lassen. Und so wird dann das so sehr Andere zum Normalzustand
und viele Dinge sind für einen selbst gar nicht mehr so berichtenswert,
auch wenn die Daheimgebliebenen wahrscheinlich aus dem Staunen nicht mehr
herauskommen würden. Also genug der Vorrede, viel Spaß beim Lesen, über eine kleine Mail würde ich mich in jedem Fall freuen!
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